Kategorie: Kartenspiele

  • Blackjack Trinkspiel


    Schwierigkeitsgrad: Einfach bis Mittel

    Spieleranzahl: 2+

    Benötigte Hilfsmittel:

    min 1x Kartenspiel (52 Karten) – empfohlen 3 Decks, Alkoholisches Getränk mit 15-40%

    Wie funktioniert Blackjack?

    Eines der wohl berühmtesten Kartenspiele nebem dem klassischen Poker ist Blackjack (in Deutschland auch manchmal unter dem Namen Siebzehn und Vier bekannt)! Der große Reiz des Spieles besteht darin, dass alle Spieler am Tisch gegen die Bank spielen. Eine einfache und schöne Erklärung zum Thema Blackjack habe ich bei der Spielbank Bayern gefunden:

    https://www.youtube.com/watch?v=MXjf_uCn_aY

    Blackjack Kurzerklärung

    Wem die 6 Minuten Video zu lang sind, hier eine Kurzanleitung des Spiels:

    • Es gibt einen Dealer (Bank) und mindestens einen Spieler.
    • Jeder Spieler erhält aufgedeckt 2 Karten, welche wie folgt zählen:
      • Ein Ass zählt wahlweise 1 oder 11 Punkte
      • Alle Bildkarten (Bube, Dame, König) zählen 10 Punkte
      • Alle weiteren Karten den aufgedruckten Wert (10er Karte = 10 Punkte, 9er Karte = 9 Punkte…
    • Die Bank erhält auch 2 Karten, davon ist jedoch eine auf- und die andere verdeckt.
    • Ziel des Spiels ist es so nah wie möglich oder direkt auf 21 Punkte zu kommen. Dabei spielen alle Spieler gegen die Bank!
    • Das höchstmögliche Blatt ist ein Blackjack, das aus einem Ass (11 Punkte) und einer beliebigen 10er Karte gebildet wird.
    • Beträgt die Punktezahl der gezogenen Karten jedoch über 21 Punkte, hat man sich überkauft und seinen gesamten Einsatz verloren!
    • Der Spieler kann mit einem aussichtsreichen Blatt den Einsatz vor einem Kauf verdoppeln und damit den Croupier zwingen, das Spiel zum doppelten Betrag fortzusetzen.
    • Der Spieler kann zwei gleichwertige Karten teilen und so möglicherweise mit zwei Händen gegen den Croupier gewinnen.
    • Entscheidet sich ein Spieler keine Karte zu ziehen, ist sein Zug beendet und der Spieler links neben ihm ist an der Reihe. Haben alle Spieler ihren Zug beendet ist der Dealer an der Reihe
    • Die Besonderheit zwischen Spieler und Dealer (Bank) besteht darin, dass der Spieler selbst entscheiden kann ob und wie oft er eine zusätzliche Karte haben möchte. Die Bank jedoch muss, sobald der Dealer am Zug ist, soviele Karten ziehen bis die Punktzahl der Karten mindestens 17 erreicht hat. Sobald seine Punktzahl jedoch 22 oder mehr erreicht hat, hat sich die Bank „überkauft“ und alle verbleibenden Spieler haben gewonnen.

    Wem das jetzt immernoch zuviel Text war, dem kann ich noch die folgende Anleitung ans Herz legen. Sehr ausführlich und einfach erklärt 🙂 Da wir hier uns hier aber auf Trinkspiele.info befinden, kommen wir zum interessanten Teil vom Blackjack -> die BlackJack Trinkspielregeln.

    Blackjack und Trinkspiele

    Wir waren selbst überrascht, wieviel Spaß Blackjack als Trinkspiel macht. Wir empfehlen mindestens 4 Mitspieler (3 Spieler und 1 Dealer) sowie mindestens 3 Kartendecks (je mehr desto besser). Bewährt hat sich die Spielvariante, bei dem der Dealer beim BlackJack eines Spielers einen Kurzen trinken muss. Umgekehrt müssen ALLE Spieler beim BlackJack des Dealers einen Kurzen trinken. Überkauft sich ein Spieler oder der Dealer, genügt ein kurzer Schluck vom Bier da sonst der Spieleabend sehr kurz ausfallen könnte 😉

    Der Dealer hat im Normalfall die besten Chancen den Abend am nüchternsten zu überstehen -> es kann jedoch auch für ihn manchmal hart auf hart kommen 🙂 Er muss nur bei einem BlackJack eines Spielers trinken, beim normalen Vergleich der Runde oder beim Überkaufen der Bank bleibt er aussen vor.

    Falls diese Regel für euch zu sehr Dealerfreundlich ist, könnt ihr natürlich nach belieben die Regeln ändern und den Dealer für jedes Überkaufen der Bank „bestrafen“.

  • Bube, Dame, König, Ex!

    Spieleranzahl: 3 bis 8 Personen
    Benötigte Hilfsmittel: Kartendeck, Alkohol, Schnapsgläser

    Spielablauf:

    Bube, Dame, König, Ex! ist ein Trinkspiel, das fast schon Kultstatus erreicht hat. Man wird schnell und einfach betrunken und muss nicht groß nachdenken.

    Die Karten werden gut gemischt und in der Mitte des Tisches platziert. Der Reihe nach zieht jeder Spieler nun eine Karte und zeigt sie allen Mitspielern. Wird nun

    • ein Bube gezogen, trinken alle Mädchen
    • eine Dame gezogen, trinken alle Jungen
    • ein König gezogen, trinken ALLE
  • Circle of Dead

    Schwierigkeitsgrad: Mittel

    Spieleranzahl: 2 bis 99

    Benötigte Hilfsmittel:

    Viel Bier, Spielkarten, Alkohol

     

    Spielablauf:

    „Circle of Death“ oder auch „4 Kings“ ist wohl eines der beliebtesten Trinkspiele mit Karten. Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt das Spiel seinem Ablauf. Die Karten werden gut gemischt und kreuz und quer verdeckt auf dem Tisch verteilt. Wer anfängt kann völlig frei entschieden werden. Zum Beispiel der, der im vorhinein die höchste Karte zieht oder der Jüngste/Älteste.

    Das Karten Trinkspiel kann beginnen. Der Erste dreht eine Karte um und führt je nach Kartenwert und Symbol unterschiedliche Aktionen aus. Danach ist der zweite dran, dabei geht man am Besten nach dem Uhrzeigersinn vor.

    Die Karten können nachfolgende Bedeutungen haben. Natürlich können die Aktionen völlig frei bestimmt werden. Weitere Anregungen findet ihr unter den Alternativen Spielmöglichkeiten.

     

    Gerade Zahl (2,4,6…): Es muss die getroffene Augenzahl in Anzahl an Schlücken selbst getrunken werden

    Ungerade Zahl(3,5,7…) : Es dürfen gemäß der Augenzahl der Karte Schlücke an die Mitspieler verteil werden. Dabei dürfen die Schlücke auch aufgeteilt werden.

    Bube: Der Spieler der einen Bube trifft, muss sich einen Trinkspruch ausdenken. Dabei kann es ein völlig frei erfundener Trinkspruch sein oder einen den jeder kennt. Dieser Spruch muss jedesmal aufgesagt werden, wenn etwas getrunken wird. Gleichzeitig muss dabei jedoch die aktuell geltende Regel der Königkarte (siehe König) beachtet werden. Wer das nicht beachtet muss einen Straf-Schluck trinken.

     Dame: Bei der Dame muss man sich eine Kategorie ausdenken z.B. Starwars, Haustiere… Jeder Spieler muss jetzt einen Begriff zu dieser Kategorie sagen. Fällt einem Spieler kein Wort ein oder nennt er etwas bereits genanntes, muss er 4 Schlücke trinken.

    König: Dieser Karte macht das Spiel erst interessant. Beim König darf man sich eine Regel überlegen, die über den ganzen Spielablauf hinweg befolgt werden muss. Auch wenn man aufsteht um sich etwas zu trinken zu holen oder ähnliches. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

    As: Wird das Ass getroffen, sollte sich jeder ein neues Bier/Getränk holen und neben sein aktuelles stellen. Alle Spieler setzen gleichzeitig ihre Getränke an und beginnen zu trinken. Das geht solange bis der, der das Ass getroffen hat sein Getränk absetzt. Jetzt darf allerdings erst der sein Bier absetzen, der Links neben diesem Spieler sitzt. Dessen linker Nebensitzer darf erst absetzen, wenn dieser Spieler absetzt und so weiter. Hat jemand sein Getränk leer, bevor er absetzen darf, muss er sein schnellst möglich ein neues Getränk anfangen.

     

    Alternative Spielmöglichkeiten:

    Natürlich kann auch mit einem Skartdeck gespielt werden. Hierbei wird dann bei schwarzen Karten von 7 bis 10 die Anzahl an Schlücken selbst getrunken und bei roten von 7 bis 10 können die Schlücke verteilt werden.

    Auch eine gern gespielte Variante ist der sogennante Daumenkönig. Wenn eine Karte getroffen wird (oft Bube, Dame oder eine Karte von 2 bis 10) muss der Spieler diese Karte offen vor sich hinlegen und ist Daumenkönig. Jetzt kann er irgendwann im Laufe des Spiels unauffällig oder auffällig seinen Daumen auf den Tisch legen. Alle Spieler müssen ihm das nachmachen. Wer als letzes den Daumen auf dem Tisch hat muss trinken. Alternativ können auch die Hände auf dem Tisch gefaltet werden oder sich andere Dinge ausgedacht werden.

  • Bullshit

    Schwierigkeitsgrad: Mittel
    Spieleranzahl: 3 bis 6
    Benötigte Hilfsmittel:
    Skatspiel,  Alkohol

     

    Spielablauf:
    Bullshit ist ein sehr schnelles Trinkspiel mit Karten, dessen Ziel es ist, möglichst schnell seine Karten abzulegen und dabei Mogeleien aufzudecken. Dabei muss das Glück auf deiner Seite sein, dass du eine hohe Hand erhälst.
    Zum Start des Trinkspiels werden an jeden in der Runde die gleiche Anzahl an Karten verteilt. Jetzt werden die alkoholischen Getränke verteilt, falls das noch nicht geschehen ist.
    Erstmal wird eine Person zum Dealer ernannt, der die Karten ausgibt. Dieser kann am Trinkspiel teilnehmen, jedoch verläuft Bullshit flüssiger, wenn der Dealer nicht mitspielt. Er hat die Aufgabe Kartenwerte vom Ass runterwärts auszurufen.
    Jeder Spieler der die angegebene Karte trifft muss diese verdeckt vor sich auf den Tisch legen. (falls er zweit Karten dieses Wertes hat, werden beide abgelegt) Spannend wird das ganze erst durch die Regel, dass jeder Spieler immer mindestens eine Karte ablegen muss ganz gleich, ob er nun die ausgerufene Karte getroffen hat oder nicht.
    Zweifelt ein Spieler jetzt an den Karten eines anderen, ruft er laut „Bullshit“ und richtet seinen Finger auf ihn. Dieser muss jetzt seine Karten aufdecken und es kommt ans Licht, ob er beschissen hat oder nicht.
    Wenn die falschen Karten abgelegt wurden, müssen sie zurück in die Hand genommen werden. Zusätzlich muss für jede fälschlicherweise abgelegte Karte ein Getränk geleert werden. Wurde der Spieler zu Unrecht beschuldigt, muss der Beschuldigende trinken.
    Gewonnen hat, wer als Erster keine Karten mehr auf der Hand hat und somit auch keine Karten mehr loswerden kann.

  • Alko-Poker

    Schwierigkeitsgrad: Mittel
    Spieleranzahl: 2 bis 10 Personen
    Benötigte Hilfsmittel:
    Kartenspiel, Alkohol

     

    Spielablauf:
    Das Trinkspiel Alko-Poker  ist sehr stark an das normale Pokerspiel angelehnt. Aus diesem Grund sollte es nur dann gespielt werden, wenn den Spielern die Pokerregeln bekannt sind. Daraus resultiert aber auch, dass lange Spielerklärungen entfallen und somit sofort mit dem Trinkspiel begonnen werden kann. Gewöhnlich wird nach den allgemeinen Texas Hold‘ em Regel gespielt. Zusätzlich zu dem Kartenspiel wird nur der Alkohol benötigt, der natürlich pflicht bei jedem Trinkspiel ist.
    Und genau dieser kommt jetzt zum Einsatz und macht den einzigen Unterschied zum normalen Poker aus. Dadurch wird jedoch die ganze Spielphysik verändert. Das Spiel wird nämlich ohne Blinds und Chips gespielt. Das heißt man hat erst verloren, wenn man nicht mehr Trinken kann oder will. Statt Chips setzt man Schlücke(dabei können natürlich Chips genommen werden, um die Schlücke darzustellen).
    Anhand folgendem Ablauf soll das Spiel dargestellt werden: Ein Spieler setzt 3 Schlücke und der zweite Spieler geht mit bzw. called, weil er sein Blatt für gut hält. Er setzt also auch 3 Schlücke. Die anderen Spieler werfen ihre Karten weg, weil sie nichts auf der Hand haben. In der folgenden Runde checked der erste Spieler, weil er keine Karte getroffen hat. Spieler Zwei erhöht nochmal den Einsatz, weil er in der Annahme ist, dass er ein sehr gutes Blatt hat. Deswegen steigt Spieler 1 aus und muss seine zwei Schlücke Einsatz trinken und der Zweite gewinnt, wird also vom Trinken bewahrt. Also wird man vom Trinken verschont wenn man gewinnt und  ansonsten  muss man seinen Einsatz an Schlücken trinken. All-In wird dabei durch das Exen eines vollen Glases ersetzt.
    Alternative Spielweisen:
    Wenn das Spiel zu langsam in Gang kommt, können Trinkblinds vereinbart werden. Genauso wenn es zu lange geht.

  • Ass-Rennen

    Schwierigkeitsgrad: Leicht

    Spieleranzahl: 2 bis 6 Spieler

    Benötigte Hilfsmittel: Kartendeck, Hochprozentiges/Schnaps, Bier, Schnapsglas

     

    Spielablauf:
    Dieses Saufspiel ist gut dafür geeignet mit 2 bis 6 Spielern in Stimmung zu kommen, da Bier und Schnaps durcheinander getrunken werden.

    Zu Beginn zieht jeder Mitspieler eine Karte,  um zu ermitteln wer der Kartengeber ist. [wp_ad_camp_1]Der der die höchste Karte gezogen hat gibt die Karte offen aus. Jeder Trinker erhält der Reihe nach 1 Karte. Wenn das erste Ass getroffen wird, muss der Spieler einen Schluck  Bier saufen.

    Wird das Zweite getroffen müssen zwei Schlücke genommen werden.

    Ab dem dritten Ass wird es dann interessant. Der Spieler der das Ass getroffen hat muss solange trinken bis sein Glas leer ist, oder das letze Ass getroffen wird. ( Die Karten werden durchgehend ausgegeben) Wenn das 4. Ass getroffen wird, bevor der Dritte sein Glas geleert hat, muss er, je nach dem wieviel Bier übrig ist, Shots trinken.

    Für jede angefangene 3 Fingerbreite wird ein Shot gekippt. Macht bei 4 Fingerbreit also 2 Shots. ( 3 Fingerbreit – 1 Shot, 1 Fingerbreit – 1 Shot, da die nächste 3 Fingerbreite angefangen wurde)

    Wer das 4. Ass erhält wird neuer Kartengeber und das Spiel beginnt von vorne.