Autor: molti

  • Alko-Poker

    Schwierigkeitsgrad: Mittel
    Spieleranzahl: 2 bis 10 Personen
    Benötigte Hilfsmittel:
    Kartenspiel, Alkohol

     

    Spielablauf:
    Das Trinkspiel Alko-Poker  ist sehr stark an das normale Pokerspiel angelehnt. Aus diesem Grund sollte es nur dann gespielt werden, wenn den Spielern die Pokerregeln bekannt sind. Daraus resultiert aber auch, dass lange Spielerklärungen entfallen und somit sofort mit dem Trinkspiel begonnen werden kann. Gewöhnlich wird nach den allgemeinen Texas Hold‘ em Regel gespielt. Zusätzlich zu dem Kartenspiel wird nur der Alkohol benötigt, der natürlich pflicht bei jedem Trinkspiel ist.
    Und genau dieser kommt jetzt zum Einsatz und macht den einzigen Unterschied zum normalen Poker aus. Dadurch wird jedoch die ganze Spielphysik verändert. Das Spiel wird nämlich ohne Blinds und Chips gespielt. Das heißt man hat erst verloren, wenn man nicht mehr Trinken kann oder will. Statt Chips setzt man Schlücke(dabei können natürlich Chips genommen werden, um die Schlücke darzustellen).
    Anhand folgendem Ablauf soll das Spiel dargestellt werden: Ein Spieler setzt 3 Schlücke und der zweite Spieler geht mit bzw. called, weil er sein Blatt für gut hält. Er setzt also auch 3 Schlücke. Die anderen Spieler werfen ihre Karten weg, weil sie nichts auf der Hand haben. In der folgenden Runde checked der erste Spieler, weil er keine Karte getroffen hat. Spieler Zwei erhöht nochmal den Einsatz, weil er in der Annahme ist, dass er ein sehr gutes Blatt hat. Deswegen steigt Spieler 1 aus und muss seine zwei Schlücke Einsatz trinken und der Zweite gewinnt, wird also vom Trinken bewahrt. Also wird man vom Trinken verschont wenn man gewinnt und  ansonsten  muss man seinen Einsatz an Schlücken trinken. All-In wird dabei durch das Exen eines vollen Glases ersetzt.
    Alternative Spielweisen:
    Wenn das Spiel zu langsam in Gang kommt, können Trinkblinds vereinbart werden. Genauso wenn es zu lange geht.

  • Partywürfeln

    Schwierigkeitsgrad: Einfach/Mittel

    Spieleranzahl: 3+

    Benötigte Hilfsmittel:

    Würfel, Alkohol

     

    Spielablauf:

    Das Trinkspiel Partywürflen ist einfach zu verstehen und sehr variabel. Die Spieler können den Alkohol selbst auswählen.

    In diesem Spiel wird der Reihe nach gewürfelt und jeder Zahl eine bestimmte Aufgabe zugewiesen oder die gebräuchlichsten Aufgaben übernommen:

    1 – Bei einer Eins muss ein einzelner Schluck Alkohol getrunken werden.

    2 – Wird die Zwei getroffen, muss ein 0.2 Liter Getränk geleert werden.

    3 – Bei einer Drei muss ein Kleidungsstück ausgezogen und in der Mitte des Tisches abgelegt werden. Sonderregel: Wenn man sich nicht weiter ausziehen will, muss man eine Person auf den Mund küssen. Gilt jedoch nur, wenn schon viel ausgezogen ist.

    4 – Wird die Vier gewürfelt, darf man jemanden bestimmen, der ein 0.2 Liter Getränk leeren muss

    5 – Die Fünf bringt den richtigen Spaß, den hier muss man ein Kleidungsstück aus der Mitte nehmen und anziehen. Jedoch muss es vom anderen Geschlecht sein . Liegt keine Kleidung vom anderen Geschlecht in der Mitte, darf jemand bestimmt werden, der dem Spieler sein Kleidungsstück überlassen muss.

    6 – Wenn die Sechs fällt, muss man einer anderen Person einen Kuss auf die Backe geben

     

    Das waren die beliebtesten Regeln. Abänderungen sind natürlich ohne Probleme möglich, die Regel sollten jedoch vor dem Spiel bekannt sein.

  • Kartenblasen

    Schwierigkeitsgrad: Mittel

    Spieleranzahl: 2 bis 6 Spieler

    Benötigte Hilfsmittel:

    Kartendeck, Flasche, Alkohol

     

    Spielablauf:

    Die Spieler nehmen an einem Tisch platz und in der Mitte wird die Flasche plaziert. Auf ihren Hals kommt der Kartenstapel mit der Rückseite nach oben.

    Jetzt muss jeder Spieler der Reihe nach mindestens eine Karte von der Flasche pusten. Dabei dürfen beliebig viele Karten von der Flasche geblasen werden. Ziel ist es natürlich, die Karten so zu entfernen, dass der nachfolgende Spieler alle Karten abräumt und trinken muss.

    Es muss demnach immer der trinken, bei dem die letze Karte auf den Tisch fällt oder der, der durch rütteln am Tisch oder pusten versucht bei jemand anderem die Karte herunter zu werfen.

     

    Spielalternativen:

    Um mehr Alkohol in die Sachen zu bringen kann zusätzlich bei jedem sichtbar werdenden Ass getrunken werden. Dabei muss jeweils der trinken, bei dem das Ass sichtbar wird.

    Die Karten können auch mit der Vorderseite nach oben gelegt werden, dann wird immer getrunken, wenn ein Ass aufgedeckt wird.

     

     

  • Ich habe noch nie…

    Schwierigkeitsgrad: Leicht

    Spieleranzahl: 5+

    Benötigte Hilfsmittel:

    Schnapsgläser, Schnaps/Hochprozentiges,

     

    Spielablauf:

    Das „Ich habe noch nie“ Trinkspiel eignet sich super für jede Party, da durch neues Wissen und schockierende Wahrheiten viel neuer Gesprächsstoff entsteht.

    Am Besten wird das Spiel erst zur späteren Stunde oder nach einem anderen Trinkspiel gespielt, dass die Mitspieler lockerer werden und jeder wahrheitsgemäß antwortet.

    Bevor das Spiel anfängt wird der Alkohol verteilt. Wenn jeder ein volles Bier oder Schnapsglas vor sich hat kann es losgehen. Einer startet mit dem Satz „Ich habe noch nie….“ zum Beispiel: „Ich habe noch nie einen Mann geküsst!“ Er kann komplett selbst entscheiden, was er hier Preisgibt. Ziel ist es natürlich, dass möglichst erstaunliche Sachen ans Licht kommen. Man sollte dabei aber darauf achten, dass der Trinkfluss durch fragen wie „ Ich habe noch nie mit Britney Spears geschlafen“, nicht unterbrochen wird. Jeder der behauptet, dass er dies schon getan hat, muss sein Schnapsglas leeren.

     

    Spielalternativen:

    Wenn die Aussagen zu absurd werden kann vereinbart werden, dass der Fragesteller einen Strafschluck nehmen muss, wenn keiner von den Anderen trinkt.

    Natürlich kann auch vereinbart werden, dass der „Fragensteller“ bei seiner eigenen Aussage auch trinken darf, um sich sozusagen  zu Outen  oder einfach um die Anderen an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

     

  • Helikopter

    Schwierigkeitsgrad: Einfach

    Betrunkenheitswahrscheinlichkeit: Hoch

    Spieleranzahl: 2 bis 10

    Benötigte Hilfsmittel:

    Bier-Fass  ( 5 oder  10 Liter ), Handy/Stoppuhr

     

    Spielablauf:

    Alle Spieler bekommen ein Glas und werden im Kreis um das Fass aufgestellt. Jetzt wird der Zapfhahn aufgedreht bis das Fass leer ist und gleichzeitig wird die Zeit gestoppt. Die Spieler heben ihr Glas der Reihe nach und im Uhrzeigersinn unter den  Zapfen und warten bis dieses halb voll ist. Anschließend an das Auffüllen des Glases wird es so schnell wie möglich leer getrunken, da man den Becher leer haben sollte bevor die Runde rum ist und man wieder an der Reihe ist mit auffüllen. Das wiederholt sich solange bis das Fass leer ist.

    Es handelt sich bei Helikopter um ein Teamspiel! Ziel des Spiels ist es, dass Fass in möglichst schneller Zeit zu leeren. Falls also jemand sein Glas nicht schnell genug leer hat, kann ein anderer für ihn einspringen oder er wird einfach übersprungen. Nur so ist gewährleistet das eine möglichst schnelle Zeit erreicht wird und ein Rekord aufgestellt wird, der beim nächsten mal gebrochen werden kann.

    Man sollte dieses Spiel auf einem abwaschbaren Boden spielen oder etwas unterlegen, da es vorkommen kann, dass Bier daneben geht.

    Alternative Spielmöglichkeit:

    „Helikopter“ kann auch als Deathmatch gespielt werden. Dabei wird ein wesentlich größeres Fass genommen, dass je nach Spieleranzahl 10, 30 oder 50 Liter groß ist. Meistert ein Spieler es nicht, dass Glas zu leeren bevor er wieder an der Reihe ist, fliegt er aus dem Spiel. Der letze Spieler der übrig ist hat gewonnen.

  • Ass-Rennen

    Schwierigkeitsgrad: Leicht

    Spieleranzahl: 2 bis 6 Spieler

    Benötigte Hilfsmittel: Kartendeck, Hochprozentiges/Schnaps, Bier, Schnapsglas

     

    Spielablauf:
    Dieses Saufspiel ist gut dafür geeignet mit 2 bis 6 Spielern in Stimmung zu kommen, da Bier und Schnaps durcheinander getrunken werden.

    Zu Beginn zieht jeder Mitspieler eine Karte,  um zu ermitteln wer der Kartengeber ist. [wp_ad_camp_1]Der der die höchste Karte gezogen hat gibt die Karte offen aus. Jeder Trinker erhält der Reihe nach 1 Karte. Wenn das erste Ass getroffen wird, muss der Spieler einen Schluck  Bier saufen.

    Wird das Zweite getroffen müssen zwei Schlücke genommen werden.

    Ab dem dritten Ass wird es dann interessant. Der Spieler der das Ass getroffen hat muss solange trinken bis sein Glas leer ist, oder das letze Ass getroffen wird. ( Die Karten werden durchgehend ausgegeben) Wenn das 4. Ass getroffen wird, bevor der Dritte sein Glas geleert hat, muss er, je nach dem wieviel Bier übrig ist, Shots trinken.

    Für jede angefangene 3 Fingerbreite wird ein Shot gekippt. Macht bei 4 Fingerbreit also 2 Shots. ( 3 Fingerbreit – 1 Shot, 1 Fingerbreit – 1 Shot, da die nächste 3 Fingerbreite angefangen wurde)

    Wer das 4. Ass erhält wird neuer Kartengeber und das Spiel beginnt von vorne.

  • Bierroulette

    Schwierigkeitsgrad: Leicht

    Spieleranzahl: 2 bis 20

    Benötigte Hilfsmittel:

    Pro Person mindestens eine Dose Bier

     

    Spielablauf:

    Ein sehr einfaches Trinkspiel, bei dem man am besten schon vorher einen im Tee hat. Man benötigt für jeden Mitspieler eine Dose Bier.

    Man sammelt dann alle Dosen, und eine davon wird sehr stark und sehr lange geschüttelt. Danach wird an jeden Spieler wieder eine Dose verteilt, wer die Schütteldose bekommt bleibt derweil ungewiss. Jeder Mitspieler hält sich nur seine Dose vors Gesicht und macht sie auf. Der „Verlierer“ erhält eine leckere Bierdusche

     

  • Mäxle (Meiern, Mäxchen)

    Schwierigkeitsgrad: Mittel

    Spieleranzahl: 3+

    Benötigte Hilfsmittel:

    2 Würfel, undurchsichtiger Behälter

     

    Mäxle ist wohl das bekannteste Trinkspiel von allen, und wird schon seit Jahrzehnten von Jung und Alt gespielt. Alles was man dazu benötigt sind 2 Würfel und ein undurchsichtiges Behältniss.

    Ziel des Spiel ist es den anderen Spieler zu überzeugen, dass man die Zahl welche man Ansagt auch wirklich im Becher hat. Die höhere Zahl der beiden Würfel ist die Zehnerziffer, die kleinere die Einerziffer. (Bsp. die Würfel zeigen 1 und 5 an, dann hat man 51 auf der Hand). Zwei gleiche Zahlen (also 1 und 1, 2 und 2….) sind Päsche die höher sind als alle anderen normalen Zahlen. Der höchste Wert ist das Mäxle, eine 1 und eine 2. Jeder muss versuchen einen höheren Wert als der Vordermann zu würfeln. Da die Würfel aber verdeckt sind, und man nur selbst die eigenen Würfel kennt, kann man wenn der Wert nicht dem Wunsch entspricht entweder „blöffen“ und eine höhere Zahl ansagen, oder nocheinmal würfeln und auf gut Glück den Becher weitergeben.

    Deckt der nächste Spieler den Becher auf, und man hat weniger Augen als angegeben, muss man trinken. Hat man jedoch genügend Augen, muss derjenige der Aufgedeckt hat trinken. Deckt man jedoch ein Mäxle auf, muss man 2mal trinken. Sagt mein Vordermann ein Mäxle an, und ich glaube ihm, muss ich nur einmal trinken. Die nächste Runde wird immer vom Verlierer eröffnet