Autor: molti

  • Edward Fortyhands – 40 Hands

    Schwierigkeitsgrad: EinfachEdward 40 Hands

    Betrunkenheitsgrad: Hoch

    Spieleranzahl: 1+

    Benötigte Hilfsmittel:

    Gaffa-Tape/Panzerband/Paketklebeband, Starkbier/Most/Wein,

     

    Spielablauf:

    Das ist die erste Deutsche Übersetzung von Edward Fortyhands (auch Edward 40 Hands“, „The 40 Challenge“).
    Es sollte den meisten durch „How I met your mother“ bekannt sein. Es ist ein Trinkspiel, bei dem an jede Hand eine 40oz Flasche (In Deutschland der Einfachheit halber 1 bis 1,5 Liter) mit Gaffa-Tape/Paketklebeband geklebt wird. Nach Orginalregeln wird es mit Starkbier gespielt. Alternativ wird jedoch auch gerne Most/Apfelwein oder einfach Wein genommen. Natürlich können auch wahrlos alkoholische Getränke zusammen gemischt werden.

    Die Edward Fortyhands Regeln sind sehr einfach. An jede Hand wird eine 40oz Flasche mit alkoholischem Inhalt geklebt und sie darf erst abgenommen werden, wenn sie leer getrunken ist. Hier gibt es unterschiedliche Regeln.

    1. Die Flaschen dürfen erst abgenommen werden, wenn beide leer sind
    2. Man darf die Flasche abnehmen, die leer ist

    Ziel ist es natürlich, die Getränke möglichst schnell zu leeren, um wieder seine Hände benutzen zu können.Die Variante, bei der man beide erst leer trinken muss, ist anspruchsvoller, da man nicht aufs Klo gehen kann, rauchen oder sein Handy abnehmen.

    Das Spiel ist sehr beliebt in Amerika und ich hoffe ihr probiert es auch einmal aus. Es bringt sehr viel Spaß, man sollte jedoch auch seine Grenzen kennen. Bitte verwendet IMMER PLASTIK FLASCHEN, da sonst die Verletzungsgefahr sehr hoch sein kann.

    Optional sollte ein „Schiedsrichter“ bestimmt werden, der nicht am Spiel teil nimmt. Dieser hat die Aufgabe die Spieler zu schützen, da mit gefesselten Händen auch mal etwas passieren kann und irgend jemand ihnen helfen muss, wenn sie das Tape nicht mehr abbekommen.

     

    Alternative Spielmöglichkeiten:

    Um das Spiel schwächer zu gestalten, können auch 0,5 Liter Flaschen verwendet werden, jedoch macht es mit original Edward 40 Hands Regeln am meisten Spaß!

  • Bier Ping Pong

    Schwierigkeitsgrad: Mittel

    Spieleranzahl: 2-12

    Benötigte Hilfsmittel:

    Tischtennisplatte, Tischtennisschläger/Hände, Biergläser, Schläger

     

    Spielablauf:

    Wenn alle benötigten Utensilien vorhanden sind kann es losgehen. Das Trinkspiel kann zu zweit oder viert gespielt werden. Eine extreme Variante ist der Rundlauf, darauf komme ich bei den Alternativen Spielweisen zu sprechen.

    Bevor das Spiel losgehen kann, werden die Gläser mittig auf beiden Tischhälften platziert. Beim Doppelt jeweils auf jeder Seite 2 Gläser in der Mitte der Hälfte. Normalerweise werden die Gläser ungefähr eine Schlägerlänge vom Rand der Tischtennisplatte platziert.

    Jetzt kann es losgehen. Ziel des Spiels ist es, das gegnerische Glas zu treffen und natürlich die Tischtennisregeln zu beachten. Berührt man das Glas des Anderen mit dem Ball, muss er einen Schluck tricken –  trifft man IN das Glas des Gegners, muss er es komplett leer trinken. Wenn ins Aus gespielt oder eine Tischtennisregel missachtet wird muss auch ein Schluck getrunken werden. Die Gläser sollten natürlich aufgefüllt werden, wenn sie leer sind.

     

    Alternative Spielmöglichkeiten:

    Wenn man mehr als 4 Spieler ist, kann vorgegangen werden wie beim Rundlauf/Mäxle/Ringerl.

    Dabei wird jeweils ein Becher in der Mitte des Tisches platziert und auch getrunken bei Fehlschlag oder Missachtung der gängigen Regeln.

  • Bierkastenlauf – Kastenlauf

    Spieleranzahl: 4+

    Schwierigkeitsgrad: Mittel

    Betrunkenheitsgrad: Hoch

    Benötigte Hilfsmittel:

    Eine Bierkiste pro 2 Personen

     

    Spielablauf:

    Kastenlauf oder Bierkastenlauf wird oft als groß angelegte Veranstaltung gehandhabt. Trotz alle dem kann man das Trinkspiel auch schon mit 2 Teams also 4 Personen spielen. Vorraussetzung ist jedoch eine sehr hohe Trinkfestigkeit.

    Die Spieler müssen jeweils in zweier Teams mit einem Kasten Bier eine Strecke von ungefährt 4 bis 5 km abschreiten. Gewinner ist, wer als erster mit leerem Kasten Bier im Ziel ankommt. Dabei gibt es natürlich unterschiedliche Strategien. Man kann erst den Kasten leeren und dann loslaufen, während dem Laufen trinken oder erst laufen und dann kurz vor dem Ziel den Kasten leeren. Dazwischen gibt es natürlich noch viele andere Varianten, aber das sind die drei Grundstrategien. Wer das Bier ausleert wird disqualifiziert. Als kleinen Anreiz kann man vereinbaren, dass das Siegerteam den Pfand der Flaschen und Kästen bekommt.

    Der Bierkastenlauf wird oft in größeren Städten organisiert. Ansonsten kann man sich auch mit ein paar Freunden zusammen tun und um einen See oder ein Gebiet herumlaufen.

    Alternativen:

    Alternativ können die Teams auch größer gemacht werden, um den Alkoholkonsum zu verringern.

  • Das „Berühmte Leute“ Trinkspiel

    Spielablauf:

    Das „Berühmte Leute“ Trinkspiel ist sehr einfach, fordert seinen Tribut und bringt sehr viel Spaß.

    Einer in der Runde beginnt damit einen Namen einer berühmten Person zu nennen z.B. „Katy Perry“. Dann geht es im Uhrzeigersinn weiter. Jetzt muss der Nächste innerhalb von 5 Sekunden einen Namen mit demselben Anfangsbuchstaben des Nachnamens sagen. Also in unserem Beispiel „Peter Maffay“, weil Katy Perry’s Nachname mit „P“ beginnt. Schafft er es nicht in den 5 Sekunden, darf er immer noch weiterüberlegen, muss jedoch solange trinken, bis er einen Namen gefunden hat. Beginnen der Vor- und Nachname einer Person mit dem gleichen Buchstaben ( z.B. Peter Pahn), dreht sich die Runde andersrum.

    Wenn in diesem einfachen Trinkspiel ein Name doppelt genannt wird, muss ein Straf-Shot getrunken werden.

    Alternative Spielweisen:

    Als Variante zu den berühmten Persönlichkeiten kann natürlich alles verwendet werden. Von den Namen der Freunde bis hin zu Gegenständen. Scheut euch nicht davor, unterschiedliche Stationen abzulaufen. So kann es vorkommen, dass man mit Promis  anfängt, über die Namen der Freunde geht und schließlich bei Gegenständen endet. Dabei können so Sachen entstehen wie:

    Bier Kasten – Kotz Tüte – Titten Grabscher – Gülle Haufen

  • Quartern Trinkspiel

    Schwierigkeitsgrad: Einfach bis Mittel
    Spieler: 2 bis 8
    Benötigte Hilfsmittel:

    Für jeden ein Glas oder Becher mit Alkohol, einen weiteren Becher für die Mitte, eine Münze (am besten einen Quarter, 20 cent tuns sonst auch), ausreichend Alkohol

     

    Spielablauf:

    Bevor mit dem einfachen Trinkspiel Quarters angefangen werden kann, muss die Münze erstmal gereinigt und die Becher gefüllt werden. Der „freie“ Becher wird gefüllt in die Mitte gestellt, alle anderen Becher darum herum.

    Ein Spieler beginnt und versucht via Aufsetzer die Münze in einen der Becher zu werfen.
    Trifft er nicht, ist der nächste Spieler an der Reihe. Trifft er, muss der Besitzer des Bechers
    den Becher leeren. Trifft er die freie Mitte müssen alle so schnell wie möglich ihre Becher leeren.
    Der langsamste muss auch den Becher in der Mitte trinken und darf anschließend eine Regel aufstellen.
    Als nächster werfen darf immer, egal ob Treffer oder nicht, der Spieler links vom letzten Werfer.

    Ein sehr simples Trinkspiel, dass nicht viele Hilfsmittel benötigt und einen einfachen Ablauf hat.

  • Finger Trinkspiel

    Schwierigkeitsgrad: Einfach

    Spieleranzahl: 2+

    Benötigte Hilfsmittel:

    Hände, Alkohol

     

     

    Spielablauf:

    Dieses sehr einfache Trinkspiel ist wohl jedem in normaler Form bekannt. Das einzige was dafür benötigt wird sind die eigenen Hände und der Alkohol.

    Das Trinkspiel läuft wie folgt ab. Man bildet mit seinem Zeigefinger und seinem Daumen einen Kreis.
    Jetzt versucht man, die anderen Mitspieler dazu zu bringen in den Kreis zu schauen. Tun sie das, müssen sie einen Kurzen oder wahlweise einen Schluck vom Bier oder Longdrink trinken.

    Eine wichtige Regel muss bei diesem Trinkspiel beachtet werden: Die Finger dürfen nicht auf Augenhöhe gehalten werden, sonst gibt es einen Straf-Schluck.

    Jetzt wird es noch interessanter. Wenn jemand einen Finger durch ein Loch eines Gegners steckt und schnell wieder rauszieht (natürlich ohne hinzusehen), muss derjenige trinken, der das Loch gemacht hat.
    Schafft er es, den Finger festzuhalten, muss wiederrum der Festgehaltene trinken.

     

    Trinkspiel-Alternative:

    Als Variante kann, wie beim ursprünglichen Spiel, zusätzlich zum Trinken auch auf die Schulter geschlagen werden. Wer also in ein Loch geschaut hat, bekommt einen Schlag auf die Schulter und muss einen Kurzen trinken. Hierbei gelten folgende Regel:

    –          Wer schlagen darf muss vorher auf die Schulter ein Kreuz mit dem Zeigefinger malen

    –          Nach dem Schlagen muss die Schulter kurz über die geschlagene Stelle gestreichelt werden

    –          Der Geschlagene muss sich für den Schlag bedanken

    –          Der Schlagende muss nach dem Bedanken „Bitte schön“, „Kein Problem“ oder „Bitte“ sagen

    Wird eine Regel nicht eingehalten, gibt es einen Strafschluck und man bekommt einen Schlag auf die Schulter.

  • Circle of Dead

    Schwierigkeitsgrad: Mittel

    Spieleranzahl: 2 bis 99

    Benötigte Hilfsmittel:

    Viel Bier, Spielkarten, Alkohol

     

    Spielablauf:

    „Circle of Death“ oder auch „4 Kings“ ist wohl eines der beliebtesten Trinkspiele mit Karten. Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt das Spiel seinem Ablauf. Die Karten werden gut gemischt und kreuz und quer verdeckt auf dem Tisch verteilt. Wer anfängt kann völlig frei entschieden werden. Zum Beispiel der, der im vorhinein die höchste Karte zieht oder der Jüngste/Älteste.

    Das Karten Trinkspiel kann beginnen. Der Erste dreht eine Karte um und führt je nach Kartenwert und Symbol unterschiedliche Aktionen aus. Danach ist der zweite dran, dabei geht man am Besten nach dem Uhrzeigersinn vor.

    Die Karten können nachfolgende Bedeutungen haben. Natürlich können die Aktionen völlig frei bestimmt werden. Weitere Anregungen findet ihr unter den Alternativen Spielmöglichkeiten.

     

    Gerade Zahl (2,4,6…): Es muss die getroffene Augenzahl in Anzahl an Schlücken selbst getrunken werden

    Ungerade Zahl(3,5,7…) : Es dürfen gemäß der Augenzahl der Karte Schlücke an die Mitspieler verteil werden. Dabei dürfen die Schlücke auch aufgeteilt werden.

    Bube: Der Spieler der einen Bube trifft, muss sich einen Trinkspruch ausdenken. Dabei kann es ein völlig frei erfundener Trinkspruch sein oder einen den jeder kennt. Dieser Spruch muss jedesmal aufgesagt werden, wenn etwas getrunken wird. Gleichzeitig muss dabei jedoch die aktuell geltende Regel der Königkarte (siehe König) beachtet werden. Wer das nicht beachtet muss einen Straf-Schluck trinken.

     Dame: Bei der Dame muss man sich eine Kategorie ausdenken z.B. Starwars, Haustiere… Jeder Spieler muss jetzt einen Begriff zu dieser Kategorie sagen. Fällt einem Spieler kein Wort ein oder nennt er etwas bereits genanntes, muss er 4 Schlücke trinken.

    König: Dieser Karte macht das Spiel erst interessant. Beim König darf man sich eine Regel überlegen, die über den ganzen Spielablauf hinweg befolgt werden muss. Auch wenn man aufsteht um sich etwas zu trinken zu holen oder ähnliches. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

    As: Wird das Ass getroffen, sollte sich jeder ein neues Bier/Getränk holen und neben sein aktuelles stellen. Alle Spieler setzen gleichzeitig ihre Getränke an und beginnen zu trinken. Das geht solange bis der, der das Ass getroffen hat sein Getränk absetzt. Jetzt darf allerdings erst der sein Bier absetzen, der Links neben diesem Spieler sitzt. Dessen linker Nebensitzer darf erst absetzen, wenn dieser Spieler absetzt und so weiter. Hat jemand sein Getränk leer, bevor er absetzen darf, muss er sein schnellst möglich ein neues Getränk anfangen.

     

    Alternative Spielmöglichkeiten:

    Natürlich kann auch mit einem Skartdeck gespielt werden. Hierbei wird dann bei schwarzen Karten von 7 bis 10 die Anzahl an Schlücken selbst getrunken und bei roten von 7 bis 10 können die Schlücke verteilt werden.

    Auch eine gern gespielte Variante ist der sogennante Daumenkönig. Wenn eine Karte getroffen wird (oft Bube, Dame oder eine Karte von 2 bis 10) muss der Spieler diese Karte offen vor sich hinlegen und ist Daumenkönig. Jetzt kann er irgendwann im Laufe des Spiels unauffällig oder auffällig seinen Daumen auf den Tisch legen. Alle Spieler müssen ihm das nachmachen. Wer als letzes den Daumen auf dem Tisch hat muss trinken. Alternativ können auch die Hände auf dem Tisch gefaltet werden oder sich andere Dinge ausgedacht werden.

  • Mensch besauf dich nicht

    Schwierigkeitsgrad: Einfach

    Spielerzahl: 2-4

    Benötigte Hilfsmittel:

    Mensch ärgere dich nicht-Spielfeld (kann man auch einfach selbst basteln), Schnapsgläser, Alkohol

     

    Spielablauf:

    Für das Trinkspiel „Mensch besauf dich nicht“ wird das Original oder ein selbstgefertigtes „Mensch ärgere dich nicht“ Spiel benötigt. Empfohlen ist das Spiel für 2 bis 4 Spieler, jedoch wird es lustiger, wenn viele Leute mitspielen. Dabei bekommen mehrere Spieler das gleiche Ziel und man stellt die Schnapsgläser dann nebeneinander. Dadurch das die Gläser nun die Männchen darstellen, muss eine Art der Kennzeichnung überlegt werden. Möglich ist das durch unterschiedlich farbigen Inhalt oder durch unterschiedliche Gläschen. Tut man das nicht, kann es leicht zu Verwechslungen kommen. Das kann zwar auch Spaßig werden, ist aber nicht Sinn und Zweck des Spiels.

    Diese Trinkspiel ist sehr einfach zu verstehen, vorallem wenn man die Regeln des normalen Brettspiels kennt. Wenn jemand das Spiel nicht kennt, kann er die Regeln der Spielanleitung entnehmen oder einfach danach googeln.Wird ein Glas aus dem Spiel geworfen, muss es von dessen Besitzer auf der Stelle leer getrunken werden. Das leere Schnapsglas wird dann wieder aufgefüllt und zurück an den Start gestellt. Gewinner ist wie beim normalen Spiel derjenige, der zuerst alle Spielfiguren/Gläser im Ziel hat.

    Alternative Spielweisen:

    Passen die Schnapsgläschen aufgrund ihres zu hohen Durchmessers nicht auf das Spielfeld, kann ein eigenes Spielbrett gebastelt werden.Dafür eignet sich Karton, Papiert oder wenn man ein dauerhaftes Spiel haben will sogar Holz. Es empfiehlt sich während dem Bau des Spielfelds schon ausreichend zu trinken, so hat man schon vor dem Trinkspiel viel Spaß. Wer sich ein Holzspielfeld baut, kann sich überlegen, ob er jedes Feld einen halben Zentimeter einfräst. So wird das Umkippen der Gläser verhindert.

  • Bullshit

    Schwierigkeitsgrad: Mittel
    Spieleranzahl: 3 bis 6
    Benötigte Hilfsmittel:
    Skatspiel,  Alkohol

     

    Spielablauf:
    Bullshit ist ein sehr schnelles Trinkspiel mit Karten, dessen Ziel es ist, möglichst schnell seine Karten abzulegen und dabei Mogeleien aufzudecken. Dabei muss das Glück auf deiner Seite sein, dass du eine hohe Hand erhälst.
    Zum Start des Trinkspiels werden an jeden in der Runde die gleiche Anzahl an Karten verteilt. Jetzt werden die alkoholischen Getränke verteilt, falls das noch nicht geschehen ist.
    Erstmal wird eine Person zum Dealer ernannt, der die Karten ausgibt. Dieser kann am Trinkspiel teilnehmen, jedoch verläuft Bullshit flüssiger, wenn der Dealer nicht mitspielt. Er hat die Aufgabe Kartenwerte vom Ass runterwärts auszurufen.
    Jeder Spieler der die angegebene Karte trifft muss diese verdeckt vor sich auf den Tisch legen. (falls er zweit Karten dieses Wertes hat, werden beide abgelegt) Spannend wird das ganze erst durch die Regel, dass jeder Spieler immer mindestens eine Karte ablegen muss ganz gleich, ob er nun die ausgerufene Karte getroffen hat oder nicht.
    Zweifelt ein Spieler jetzt an den Karten eines anderen, ruft er laut „Bullshit“ und richtet seinen Finger auf ihn. Dieser muss jetzt seine Karten aufdecken und es kommt ans Licht, ob er beschissen hat oder nicht.
    Wenn die falschen Karten abgelegt wurden, müssen sie zurück in die Hand genommen werden. Zusätzlich muss für jede fälschlicherweise abgelegte Karte ein Getränk geleert werden. Wurde der Spieler zu Unrecht beschuldigt, muss der Beschuldigende trinken.
    Gewonnen hat, wer als Erster keine Karten mehr auf der Hand hat und somit auch keine Karten mehr loswerden kann.

  • Frau Holle

    Schwierigkeitsgrad: Mittel
    Spieleranzahl: 4-99
    Benötigte Hilfsmittel:
    2 Würfel

     

    Spielablauf:
    Bei dem Trinkspiel Frau Holle wird der Reihe nach gewürfelt. Ein Spieler beginnt zu würfeln. Wird eine 9 getroffen, muss sein rechter Nachbar einen Kurzen trinken. Wird eine 7 gewürfelt, muss der linke Nachbar trinken. Wenn er einen Pasch würfelt, wird er Frau Holle und die restlichen Spieler müssen ihn mit diesem Namen anreden. Wer das vergisst muss einen Strafshot trinken. Würfelt ein neuer Spieler einen Pash, so ist er „Frau Holle“. Sagt jemand das Wort „trinken“, muss er auch einen Strafschluck/Strafshot trinken.
    Jeder Gegenstand( Bier, Zigaretten…) am Tisch muss einen Umweg machen, bevor er sein Ziel erreichen darf. Er muss immer vorher auf dem Tisch abgelegt werden, ansonsten muss ein Kurzer gekippt werden. Bei diesem Spiel kann am Anfang bestimmt werden, wielange das Spiel gehen soll.

    Kurze müssen also getrunken werden wenn,

    • eine 7(linker Nachbar) oder eine 9(rechter Nachbar) gewürfelt wird
    • Jemand vergisst, Frau Holle mit ihrem Namen anzusprechen
    • Jemand das Wort „trinken“ sagt
    • Ein Gegenstand direkt übergeben wird, ohne ihn vorher auf dem Tisch abzulegen

    Alternative Spielweisen:
    Wenn das Wort „trinken“ bei euch nicht im gängigen Gebrauch ist sollten andere Wörter wie „kippen, saufen, exen“ gesperrt werden. Allerdings nur das Wort oder die zwei Wörter, die normalerweise verwendet werden.